Sie sind hier: Startseite Lehre Bestimmungsschluessel Gattungsschluessel-Koniferen

Gattungsschluessel-Koniferen

Gattungsschluessel-Koniferen-html

Bestimmungsschlüssel einiger Gattungen der Koniferen

 

1

Blätter in Gestalt kleiner gegenständig oder quirlständig, Schuppen, die sich dachziegelartig decken oder etwas vom Zweige abstehen

19

 

-

Blätter sämtlich nadelförmig

2

 

2

Nadeln 3 - 7 mm breit,> 5 cm lang, steif, beiderseits mit tiefer Längsfurche, zu 20 - 40 quirlständig, schirmartig ausgebreitet

Sciadopitys
SchirmtanneSciatopitys-Nadelrinne

 

-

Nadeln anders gestaltet

3

 

3

Nadeln zu 15 oder mehr an Kurztrieben büschelig gehäuft, an jüngsten Trieben einzeln stehend

17

 

-

Nadeln höchstens zu 8 von einem Punkte entspringend

4

 

4

Nadeln zu 1 – 5 (seltener bis 8), auf einem sehr kurzen Stielchen, am Grunde von einer Scheide umgeben, die zuw. später abfällt

Pinus
 
Kiefer
PinusPinus_cembra

 

-

Nadeln einzeln, aber oft dicht gedrängt

5

 

5

Nadeln gegenständig oder zu 3 – 4-quirlig

14

 

-

Nadeln wechselständig, aber oft zweireihig

6

 

6

Nadeln mit scheibenförmig verbreitertem Grunde dem Zweige aufsitzend (Scheibe grün!), darüber meist stielartig verschmälert, nach dem Abfallen eine nicht oder wenig vortretende flache Narbe zurücklassend, Zapfen aufrecht, die Schuppen bei der Reife von der Spindel abfallend

 

Abies   TanneAbies-Nadelansatz

 

-

Nadeln nicht mit einem grünen Scheibchen dem Zweige aufsitzend

7

 

7

Nadeln mit nicht oder kaum verschmälertem Grunde einem abstehenden bräunlichen Stielchen aufsitzend, das nach dem Abfallen der Nadeln zurückbleibt, Zweige durch die stehen bleibenden Stielchen raspelartig rau, Zapfen hängend, mit den bleibenden Schuppen abfallend

Picea  FichtePicea-Nadelansatz

 

-

Nadeln entw. mit ihren Ansatzflächen unmittelbar am Zweige entspringend oder mit dem stielartig verschmälerten Grunde einem kurzen, oft abgeschrägten Höcker aufsitzend od. unter demselben als grüne Leisten herablaufend

8

 

8

Nadeln mit unverschmälertem Grunde am Zweige herablaufend

13

 

-

Nadeln am Grunde eingeschnürt od. stielartig verschmälert

9

 

9

Nadeln unter dem stielartigen Grunde als grüne Leisten am Zweige herablaufend, Mittelnerv an der Oberseite der Nadeln stark hervortretend, Blüten zweihäusig

12Taxus_Nadelmittelrippe

 

-

Nadeln nicht als grüne Leisten am Zweige herablaufend, Blüten einhäusig

10

 

10

Nadeln am Grunde eingeschnürt (nicht stielartig) , Nadeln, Triebe und Knospen wechselständig. An kürzeren Zweigen zweireihig, 10 - 17 mm lang, hellgrün, krautig weich, im Herbst nebst den Zweiglein abfallend

Taxodium

Sumpfzypresse

 

-

Nadeln am Grunde stielartig, einem kurzen braunen Höcker aufsitzend, im Mittel über 1 mm breit, immergrün

11

 

11

Stielchen der Nadel dem Zweige anliegend, Nadeln 1,5 - 3,5 mm breit und 10 - 25 mm lang, mit einem Harzgang im Kiel.
Nach Abreißen einer Nadel bleiben deutliche Nadelkissen zurück, die die Trieboberfläche feilenartig rau machen.

Tsuga  HemIockstanneTsuga-Blattansatz

 

-

Stielchen der Nadeln schräg vom Zweige abstehend, Nadeln 1 - 1,5 mm breit und 18 - 35 mm lang, mit 2 seitlichen Harzgängen

Pseudotsuga 

DouglasiePseudotsuga-Nadelansatz

 

12

(9.) Nadeln unterseits grün, 1 – 3 cm lang

Taxus

EibeTaxus_Nadel-web

 

-

Blätter unterseits bläulichweiß

Cephalotaxus

Kopfeibe
Cephalotaxus

 

13

(8.) Nadeln 6 – 20 mm lang, stumpf, 3 – 4-eckig, 5-reihig abstehend, sichelförmig einwärts gekrümmt

Cryptomeria
Sicheltanne
Cryptomeria_japonica

 

-

Nadeln 4 - 8 mm lang, an jüngeren Zweigen kaum abstehend, gerade oder etwas nach außen gekrümmt

Sequoiadendron
Mammutbaum
Sequoiadendron_giganteum

 

14

(5.) Nadeln gegenständig zweizeilig, bis 25 mm lang, Nadeln auffällig hellgrün, krautig weich, im Herbst mit den Zweiglein abfallend (sommergrün), Nadeln am Grunde eingeschnürt

Metasequoia glyptrostroboides
Chinesisches Rotholz
Metasequoia_glyptostroboides

-

Nadeln dekussiert (kreuzgegenständig) oder 3 bis 4-quirlig

15

15

Nadeln auf der Oberseite mit bläulichweißen Längsstreifen, Zapfen beerenartig

Juniperus
Wacholder

-

Nadeln auf der Unterseite mit bläulichweißen Längsstreifen oder beiderseits grün

16

16

Nadeln unterseits graugrün

Thuja
Lebensbaum
Thuja_Blattunterseite

-

Nadeln unterseits bläulichweiß

Chamaecyparis
Scheinzypresse
Chamaecyparis Blattunterseite

17

(3.) Nadeln fast 4-kantig, auf kurzen, von der Rinde gebildeten, abstehenden Stielen, die nach dem Abfallen der Nadeln am Zweige zurückbleiben (diese daher raspelartig rau - vergl. Picea! ). Pflanzen auch im Winter benadelt!

Cedrus

 

Zeder

-

Nadeln ohne Stielchen der Zweigrinde aufsitzend (am deutlichsten an gestreckten Trieben zu sehen), im Herbst abfallend, weich

18

18

Nadeln 0,5 - 1 mm breit, Knospen am Ende der Kurztriebe abgerundet, glatt, männliche Blüten einzeln, Zapfen mit bleibenden Schuppen

Larix
Lärche
LarixLarix_kaempferiZapfen

19

(1.) Jüngere Zweige 4 - 8 mm breit, flachgedrückt, oberseits glänzend grün, unterseits weißThujopsis-unten

Thujopsis
Thujopsis-obenHiba

-

Junge Zweige bis 3 mm breit

20

20

Junge Zweige rundlich od. 4-kantig, schuppenf. Blätter alle gleich, zerrieben nach Äpfel duftend

Juniperus

Wacholder

-

Zweige flachgedrückt, kantenst. Blätter von den flächenst. verschieden.

21

21

Kantenst. u. flächenst. Blätter gleich lang, scharf zugespitzt, auf dem Rücken gekielt, auf der Mitte der Zweigfläche mit ihren Rändern nicht zusammenstoßend (deshalb der Zweig mit einer Längsfurche), Zweige beiderseits glänzend grün, gerieben stark riechend

Calocedrus
 
Flusszeder
Calocedrus

-

Pflanze anders

22

22

Zweige unterseits mit weißen Strichen oder Flecken  (X Y Zeichnung) (nur bei Ch. nootkatensis, deren Blätter gerieben sehr stark unangenehm riechen, ohne weiße Zeichnung), Zapfen kugelrund, mit holzigen nebeneinanderliegenden, sich nicht deckenden Schuppen, Gipfeltriebe meist hängend

Chamaecyparis
Scheinzypresse

Chamaecyparis Blattunterseite

-

Zweige unterseits grün oder mit weißen Flecken, gerieben nicht stark unangenehm riechend, Zapfen eiförmig oder länglich, mit lederartigen, dachig übereinandergreifenden Schuppen, Gipfeltriebe meist aufrecht

Thuja
Lebensbaum
Thuja_Blattunterseite